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aus der „Edition Südtiroler Zeitgeschichte“:
Aus dem Inhalt:
Nach dem "Bozner Blutsonntag" und der Ermordung des Lehrers Innerhofer war den italienischen Behörden die wahrheitsgemäße Berichterstattung der Südtiroler Medien ein Dorn im Auge. Am 24. April 1921 drohte das Generalkommissariat, die "von einzelnen politischen Parteiführern und von einzelnen Zeitungen" ausgehende "Hetze gegen das italienische Volk" nicht länger dulden zu wollen, notfalls Druckereien militärisch besetzen zu lassen und unbotmäßige Journalisten über die Grenze abzuschieben.



