Inhaltsverzeichnis
- Vorworte
- Dem Unheil entgegen
- Die Feuernacht
- Juni, Juli und August 1961: Schreie aus den Folterkammern
- Juli 1961: Die Einschüchterung der Südtiroler Volkspartei und das Verhandlungsangebot des Innenministers Scelba
- Juli 1961: Der Folterskandal wird öffentlich – die taktischen Spiele der Politik
- Sommer 1961: Die SVP steht vor der Frage: Was tun mit den Folterberichten?
- Juli – August 1961: Österreich war über die Folterungen informiert
- August 1961: Der ungehört verhallte Hilferuf aus den Kerkern von Bozen und Trient
- August 1961: Die Carabinieri foltern ungestört weiter
- August 1961: Der Protest der Vertreter des österreichischen Geistes- und Kulturlebens – Hilfe zur Linderung der Not der Häftlingsfamilien
- 5. September 1961: Zahlreiche Folterprotokolle liegen vor – deren Totschweigen wird beschlossen
- November 1961: Magnago und Kreisky zeigen Wohlverhalten gegenüber Rom
- November 1961: Der Tod des Schützen Franz Höfler
- Der Bericht der Häftlinge: „So wurden wir Südtiroler von den Carabinieri gefoltert!“
- Der Vertuschungsversuch
- „Die Bevölkerung darf nicht den Eindruck haben...“
- Jänner 1962: Der Tod Anton Gostners
- Jänner 1962: Vertuschungsversuche, Einschüchterung und Schikanen
- Die propagandistische Gegenoffensive Roms
- Geldprämien und Auszeichnungen für die Folterer – Die Klage der Frauen – „Laßt siegen die Gerechtigkeit!“
- Jänner bis Dezember 1962: Weiterhin Unterdrückung der Folterunterlagen
- Dezember 1962: Magnago: „Begehren nach Klarstellungen der Mißhandlungen“ – Ein neuer Folterbericht langt in Österreich ein und wird geheim gehalten – Die Gefangenen: „In unseren Herzen sind es Wunden“
- Die Justizfarce von Trient – Die Foltercarabinieri werden reingewaschen
- 9. Dezember 1963 bis 16. Juli 1964: Vor Gericht in Mailand – der Staat unter Anklage – Rechtfertigung der Folter
- September 1964: „Krieg“ im „Aufstandsgebiet“
- 5. April 1966 und 31. Mai 1967: Für einen Leserbrief muß eine herzkranke Frau ins Gefängnis – trotz Verfolgung und Haft eine mutige Aussage in Linz
- 24. September 1966: Der Tod des Peter Wieland: War es eine Hinrichtung?
- September bis Jahresende 1966: Die Mißhandlungen gehen weiter
- März 1967: Die Folterung der Pusterer
- August 1967: Erstmals Folterung eines österreichischen Staatsbürgers
- September 1967: Die Folterung der Österreicher Humer und Schafferer
- Sippenhaftung
- Rom sandte Mörder und Menschenräuber aus
- Nachhall: Ein italienischer Neofaschist und Geheimagent sollte einen Österreicher entführen oder ermorden – ein Dreifachagent lieferte einen Plan
- Rückblick und Danksagung
- Personenregister
- Quellen und Literatur
Autor: Dr. Helmut Golowitsch
Vor- und Geleitworte:
Dr. Bruno Hosp, Sepp Mitterhofer, Dr. Erhard Hartung, u.a.
720 Seiten
500 Bilder, Dokumente, Faksimiles, teils in Farbe; fest gebunden; Format 21,5x15x5 cm
ISBN 978-3-941682-00-9
Aus dem Inhalt:
- Schreie aus Folterkammern
Österreich war informiert:
Die verheimlichten Folterberichte
des Dr. Outschar und des Helmut Kritzinger
- Tauschgeschäfte mit den Qualen der Gefolterten
- Die verschwiegenen Folterbriefe
- Vertuschung und Einschüchterung
- Geldprämien und Auszeichnungen für Folterer
- Gerichtliche Reinwaschung der Folterer
- Mord und versuchter Menschenraub
- Die Menschenrechte sind unteilbar




